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Mecklenburger SV scheitert trotz guter Leistung gegen Rostocker HC

(OZ) - Handball. Die MSV-Trainer Holger Damjonat und Nico Witt hielten gestern schon vor Beginn der Partie gegen den Rostocker HC den Ball flach. „Sie spielen Regionalliga, waren letzte Saison noch 2. Bundesliga. Das wird schwierig.“ Und sie sollten Recht behalten. Am Ende verloren die Frauen des Mecklenburger SV mit 26:31. Dabei hielt der MSV in der ersten Halbzeit gut mit. Katrin Feldt warf das erste Tor, in der 12. Minute traf sie zum 5:5 per Siebenmeter. Die Rostocker spielten fahrig, hatten viele Ballverluste.

Der MSV ließ sich auch durch einen Drei-Tore-Rückstand (16.) nicht entmutigen. Anika Kaminski sorgte für das 10:10 (20.). Torhüterin Martina Scheller parierte einige Würfe und war ein wichtiger Rückhalt. Schließlich folgte ein offener Schlagabtausch, letztlich konnten die Gäste mit einer 14:16-Führung in die Pause gehen.

Danach schafften die Gastgeberinnen den Ausgleich. Doch Rostock fand immer besser ins Spiel, zeigte ab Mitte der zweiten Halbzeit schönen Tempohandball und riss die Mecklenburger Abwehr mit gekonnten Kombinationen auseinander. In der 45. Minute führten die Gäste 20:24. Immerhin kamen die MSV- Damen durch zwei Siebenmeter noch einmal auf 22:25 heran. In den Schlussminuten war es vor allem MSV-Schlussfrau Martina Scheller zu verdanken, dass das Ergebnis recht eng blieb. Sie wuchs über sich hinaus, parierte mehrere Würfe der Rostockerinnen und sorgte so dafür, dass der Vorsprung am Ende nur fünf Tore betrug. Trotz der Niederlage zeigte sich das Trainergespann Damjonat/Witt zufrieden. „Das war ein tolles Spiel. Die Rostockerinnen sahen lange Zeit überhaupt nicht gut aus. In der ersten Halbzeit waren beide Mannschaften trotz einer Spielklasse Unterschied gleichwertig“, befand Holger Damjonat, der noch zwei Wochen Zeit hat, seine Frauen für das Punktspiel gegen Angermünde vorzubereiten. Gästetrainer Jörn Schläger stimmte nur das Ergebnis positiv. „Die erste Halbzeit hat mir überhaupt nicht gefallen. Der Start war mehr als bescheiden“, ärgerte er sich über die Nachlässigkeiten seiner Damen. In der zweiten Halbzeit war die bessere Kondition seiner Damen sein Trumpf. Nach dem gewonnenen Spiel hofft er in der zweiten Runde, „dass wir nicht bestraft werden und an die holländische Grenzen müssen. Wismar wäre ein Super-Los“. K. PETERS

MSV: Scheller — Feldt 4, Johannisson 9, Drevs 2, Marten 1, Dirschauer, Kaminski 9, Böhnke 1, Bolz.
RHC: Herzberg, Praetzel — Pinkohs 1, Grundmann 8, Kohsmann 6, Duwe 1, Kordt, Tolksdorf 3, Duhr 9, Brinkies 3.

OZ vom 06.09.2010































 
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